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Kiara 9.06.11
Pepito
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Winston

11.01.10

     


Winsten August 09

Nun gibt es schon wieder einen Bericht, da viel passiert ist , seit dem letzten Mal.

Billi ist Mitte Januar von seinem Leiden erlöst worden und musste ebenfalls über die Regenbogenbrücke gehen.

Frauchen hat sich ein 2. Standbein beim Arbeiten schaffen können. Sie hilft jetzt ab und an meiner Coiffeuse im Hundesalon aus, und ich bin natürlich immer mit von der Partie, denn dort habe ich auch eine besondere Freundin, die Grosspudeldame Enya.
Mit den Leuten gehen wir auch immer wieder auf spannende und interessante Ausflüge. Sei`s in den Schnee (das liebe ich heiss), oder sonst wohin, wo nicht das Alltägliche auf uns wartet. Manchmal hat dann die Coiffeuse Vreni und ihr Hans noch Ferienhunde, und dann geht`s in grosser Runde rund.

Am Ostermittwoch kam dann noch ein Notfall dazu:
Dandy, ein Toy- Pudel- Rüde wurde zum verschönern gebracht und als es ans Abholen ging, gab es ein (gespieltes?) Drama, die Dame habe ihn nur zur Pflege, sein Herrchen sei verstorben. Sie selber wisse nicht wohin, mit ihm, da er sie selber ins Spital müsse. Da unsere Coiffeuse ein grosses Herz hat, durfte er erst mal bleiben. Dem armen Kerl ging`s aber überhaupt nicht gut. Es war ein Viechlein voller Baustellenfalsch ernährt, so dass die Pfoten bei Spaziergang gleich bluteten. Er hatte Vitamin Mangel, musste riesengrosse Bomben ins Fressen bekommen.
Ich könnte Euch noch viel über ihn erzählen, aber lange Rede kurzer Sinn, Leider hatte Dandy immer wieder Aussetzer im Gehirn, (vielleicht auch Metastasen, denn er hatte überall Geschwülste) Mitte Juli, als es dann heiss wurde, ging es ihm immer schlechter, so dass er dann auch über die Regenbogenbrücke gehen musste, was uns alle sehr schmerzte. In der kurzen Zeit, die ihm geblieben war, hatten wir ihn doch alle sehr ins Herz geschlossen .

Gerade eben sind meine Leute wieder von ihrem alljährlichen Badeurlaub auf Mallorca zurückgekehrt. Ich verbrachte diese Woche wieder bei der Cousine meines Frauchens, ihrem Mann und natürlich den 2 Kindern, die mittlerweile 7 und 5 Jahre alt sind. Dort leben seit letzten August auch noch 2 Katzenbrüder, der eine ängstlich mir gegenüber, der andere tanzt mit doch recht auf der Nase rum. Ich habe versucht ihnen diese Flausen aus zu treiben. Damit kam ich bei Cousinchen aber nicht so ganz an. Das mochte sie dann doch ganz und gar nicht
( dabei bin ich Katzen gegenüber doch gar nicht sooo schlimm, ich habe ja Wuschel auch nie etwas gemacht!)
Jänu, auf alle Fälle hatte ich Couisnchen ganz schön in meiner „Gewalt“ : Wenn ich etwas machen sollte, was ich nicht mochte, musste ich nur ordentlich murren, und schon hatte sie „Schiss“ und liess mir meinen Willen, was natürlich meinen 2 Liebsten nicht so gefällt. Jetzt polen sie mich wieder um, denen muss ich (leider) schon gehorchen, was ich sofort auch wieder tat 8wie es sich für einen anständigen Hund gehört).

So, nun schliesse ich meinen Bericht für heute, denn morgen geh ich auf grosse Fahrt. Ich besuche Euch wieder einmal, mit vollen Taschen, für all die armen Kerle, die noch kein neues Zuhause, wie ich, gefunden haben.

Bis zum nächsten Mal

Euer Winston mit Familie aus Basel

Winton Fotis



Winston

Das Beste zuerst: Mir geht`s prima, ich fühle mich gesund und purrlimunter.

Aber alles der Reihe nach :

Als Herrchen und Frauchen die Tasche mit dem Tierfutter packten, war mir nicht ganz so wohl, denn ich wusste nicht, was jetzt passiert. Und dann auch noch zu Studer`s, da war ich am Anfang doch sehr verunsichert: Muss ich jetzt wieder hier bleiben oder was geschieht jetzt mit mir? Natürlich weiss ich, dass meine liebsten mich nicht einfach so wieder hergeben und darum habe ich mich schnell gefangen und war verspielt und schmusig wie eh und je.
Ich der Clickerschule mache ich rege Fortschritte. Habe auch dort Abwechslung, da einmal jemand nicht mehr kommt (aus welchem Grund auch immer), oder, dann wieder jemand Neues dazu kommt. Auf jeden Fall sind wir eine eingeschworene Bande von Lausmädels und –Jungs, wir habe es gut miteinander.
Ohne Leine laufe ich jetzt recht gut, aber nur an verkehrsfreien Orten, am liebsten über Felder und Wiesen. Manchmal zwickt es mich noch, dann muss ich ein paar mal gerufen werden, bis ich den Weg zu meinen Leuten finden. Aber meistens geht`s recht flott mit Gehorchen. Zuhause bin ich nun alleine „ Hahn im Korb“, da Wuscheli (Büsi) über die Regenbogenbrücke gehen musste, aber sie hat mit 22 Jahren ein schönes Alter erreicht. Nun habe ich da keine Verbündete in Sachen fressen mehr und muss meine 2-Beiner neu erziehen, dass sie mir nun alleine folgen.
Auch meinen Hundefreunden und –Freundinnen geht`s gut (dem kleinen Pekinesen „Billi“ im Moment nicht so gut, er leidet an einer Leberentzündung. Hoffentlich wird das bald wieder besser, er ist immerhin schon 14!!) Sonst sind alle wohlauf und gesund und munter. Manchmal sind wir bis zu 20 Hunde auf dem Morgenspaziergang und praktisch nie der gleichen Rasse oder des gleichen Alters . Aber wir verstehen uns prima, so soll`s doch sein.
Viel anderes Neues weiss ich nicht. Es ist doch immer Wiederholung angesagt: Entweder zum Arbeiten (gestern hat mich der Chef gelobt, wie brav ich doch sei!!) oder auf langen oder je nach dem auf kürzeren Spaziergängen.

Bis zum nächsten Mal wünsche ich Euch alles Gute

Euer Winston mit Familie aus Basel

Winsten Fotis

 


Winston 1. Teil

Von Winstons Familie haben wir wieder einen super schönen, langen Brief bekommen, darum habe ich mich kurz entschlossen, Winston eine eigene Seite zu widmen, in der Hoffnung, dass dies nicht der letzte Brief sein wird.

Nun lest wie es Winston ergangen ist.

Nachdem nun wieder einige Wochen ins Land gezogen sind, melde ich mich wieder einmal bei Ihnen, um Ihnen über meine neuesten Erfahrungen und Erlebnisse zu berichten.
Die Ferien bei der Cousine und ihrer Familie meines Frauchens habe ich sehr genossen, da mich die beiden Kinder sehr genossen haben und ich meinerseits auch die ganze Familie auf Trab gehalten hatte. Ich konnte inmitten der haufen Spielsachen so herrlich ruhen und die Kinder spielten um mich herum oder mit mir zusammen. Sie mussten auch ein Stofftier für mich opfern, das ich heiss und innig liebe und mit nach Hause nehmen durfte. Ich habe Frauchen und Herrchen gar nicht fest vermisst, war aber dann doch froh, als an einem Sonntagmorgen sehr früh Tagwache gemacht wurde und alle ins Auto verfrachtet wurden. Die Fahrt ging auf den Flughafen Basel, wo schon die beiden Tanten meines Frauchens auf uns warteten. Dann ging die Türe auf und die eben gelandeten Fluggäste inklusive Herrchen und Frauchen erschienen. Die Freude über das Widersehen war auf allen Seiten RIESENGROSS.
Dann gab`s eine Woche „Normal“ mit Arbeit der Beiden, an denen nichts Wesentliches passierte.

Aber dann ging`s los : Schon wieder hatte mein Herrchen Ferien für 2 Wochen ( Frauchen musste zwischendurch arbeiten). In der ersten Woche hatten wir ein 11-jähriges Ferienmädchen, Bianca, aus dem Bündnerland zu Gast. Die arme Hutte hatte doch tatsächlich Angst vor Hunden! Aber nur so lange, bis sie mich kennenlernte. Jetzt ist das kein Problem mehr, denn ich konnte sie von ihrer Phobie heilen. Sie ist jetzt bei unbekannten Hunden einfach vorsichtig, aber keine Angst mehr (Gott sei Dank!) Mit Bianca, Herrchen und Frauchen ging`s dann ab an den Murtensee in ein riesengrosses Haus mit noch grösserem Garten, Schwimmbad und direktem Seeanstoss. Bei der Familie des Bruders meines Herrchens genossen wir dann 3 unbeschwerte Tage mit den Kindern Anne-Sophie (4 Jahre) und Sara (2 Jahre). So konnte ich im Gaten herumtollen, mit den Kindern spielen ( eine Lieblingsbeschäftigung meinerseits) und im Pool mit allen baden und spritzen. In der zweiten Woche musste Frauchen wieder zur Arbeit (ich blieb mit Herrchen alleine zuhause und ging auf grosse und interessante Spaziergänge). Am Freitag dann ging`s auf grosse Fahrt mit dem Zug in`s Gürbetal zur Schwester meines Frauchens. Dort kamen wir (pardon die Ausdrucksweise) in einen Zoo, der mir aber gut gefiel. Dort hatte es Fische, Meerschweinchen, Zwergkaninchen (einer konnte seinen Auslaufstall verlassen und jagte im Garten herum) „ Jagen kann so schön sein!“, 7 Katzen – teilweise Spanier, und 2 Hunde. Vor allem der Junge hat es mir angetan : Wir tobten im Garten, der fast ausbruchsicher war (jedenfalls für die 2 angestammten Hunde, die kleiner sind als ich) bis die Zungen am Boden schleiften. Dann gab`s kurze Siesta und das Spiel begann von vorne. Die Hündin hockte auf erhöhter Treppe und schaute unserem Treiben nur zu. Am Samstag waren ich und mein Kollege ( von Frauchen scherzhaft Jesus–Maria genannt) so kaputt, dass wir nicht viel machten, ausser zu schlafen, fressen und uns zu erleichtern.

Vor zwei Wochen dann durfte ich nach einer Rolle im hohen Gras gespickt mit Hundekot (nicht von mir) zum Hundecoiffeur. Nun trage ich eine modische Kurzhaarfrisur und stinke überhaupt nicht mehr. Am Montag geh ich mich dem Tierarzt vorstellen, da ich im Ohr irgend etwas habe, das nicht dort hin gehört. Wir werden sehen, was das ist.

Angemeldet bin ich nun auch bei der Gemeinde, die mir umgehend eine Hundemarke verpasst haben, jä nu, denn halt! Es bimmelt nun an meinem Halsband, aber es gibt schlimmeres.

In die „ Clicker-Schule“ gehe ich nun auch und mache meinen Leuten und der Lehrerin viel Freude und werde immer wieder gelobt, wie gelehrig ich sei.
So langsam lerne ich auch, frei und ohne Leine mit anderen Hunden zu spielen und auf Rufen ( mehr oder weniger rasch) zu meinem Frauchen zurückzukommen. Platz mache ich nun auch schon auf Befehl. Nimmt mich ja Wunder, was Zweibeiner mir noch alles beibringen oder zumindest es versuchen. Eigentlich bin ich doch sehr folgsam, ausser ich habe meine „bireweichen“ Tage.

Natürlich waren auch wieder einige Bilder dabei.

Liebe Familie von " Winston" ganz herzlichen Dank, es ist so toll solche Briefe zu veröffentlichen. Ich hoffe sehr, dass bald die Fortsetzung folgt.

Winston 1



Enzos Einzug in die neue Familie

Ich möchte Euch allen diesen Brief von Winston`s neuen Besitzern nicht vorenthalten. Es ist so wunderbar solche Echos zu bekommen.

Vielen herzlichen Dank an Fam. B

Nachdem ich nun bereits eine Woche bei meiner neuen Familie wohne, möchte ich Ihnen allen für Ihre Mühe danken, die Sie mit mir hatten.

Bitte, bitte, gern geschehen. Wir hatten Dich sehr gerne, und Du hast mir gar keine Mühe gemacht. Um so mehr hoffen wir für Dich den allerbesten Platz gefunden zu haben.
Aber so wie der folgende Brief Euer zusammen leben beschreibt, brauche ich mir darüber keine Gedanken zu machen.
Mein lieber Winston, alles Gute.

Und nun möchte ich Euch allen erzählen, was ich hier schon so alles erlebt habe:
Es fing schon mit der Aufregung "Bahnfahrt" an. Eigentlich war es ganz interessant, da viele Beine und Einkaufstüten am mir vorbeigetragen wurden. Wenn`s dann doch mal zwischendurch langweilig wurde, durfte ich meine Vorderbeine meinem neuen Leuten auf die Oberschenkel legen und konnte so durch die Scheiben nach draussen sehen. Im Bahnhof Zürich beim Umsteigen konnte ich noch Tauben jagen (an der Leine natürlich) und so hatte ich etwas Bewegung auf der langen Reise.
In meinem Ort angekommen lernte ich "Trämli fahren", was auch ganz spannend ist, da die Geräusche hier anders sind als im Zug. Danach gingen wir gleich mein eigenes, rot- oranges Halsband holen, damit es zu meiner neuen Leine passt. Erst dann, nach weiterem schnuppern und markieren kamen wir in der neuen Wohnung an. Nicht schlecht, Herr Specht! Da gibt es auch in der Wohnung ausreichend Bewegung, da man 2 Rundreisen rennen kann, wenn`s nicht gerade wieder mal regnet und die Balkontür geschlossen ist. Ich der Wohnung befindet sich auch eine 20. jährige Katze, die gar nicht vor mir wegrennt, sondern ganz frech sitzen bleibt, auch wenn ich vorbei will. Gehe ich ihr zunahe vorbei, faucht sie, bis sie hustet.
Schon seit letztem Sonntagabend esse ich Seite an Seite mit Wuscheli. Die hat`s nicht so eilig mit Essen wie ich, aber das ist für mich nur von Vorteil!!!! Wenn sie vom Fressnapf davon läuft, darf ich die Resten ausessen, was ich natürlich sofort mache. Hunger leiden muss ich hier sicherlich nicht, denn wir erhalten immer wieder Futter, Wuscheli ist da meine beste Verbündete, da sie mehrmals am Tag Futter verlangt. Ich habe die Leute so erzogen, dass auch ich zu festen Zeiten am Morgen und am Abend meine eigene Ration erhalte (Wuscheli versucht dann auch mein Futter, sie liebt ebenfalls Hundefutter).
Das Schlafen klappt ausgezeichnet. Ich mache kein Theater und lege mich im Schlafzimmer meines Frauchens am Boden auf eine Decke, die extra für mich da liegt.
Mein Herrchen geht morgens sehr früh zum Haus raus zur Arbeit, er kommt aber am Abend schon wieder früh zurück, damit wir noch etwas gemeinsam unternehmen können. Am 2. Morgen hatte ich bereits begriffen, dass ich da liegen bleiben kann, da er mir wohl Streicheleinheiten und gute Worte gibt, aber weder etwas für den Magen noch einen Spaziergang (man gewöhnt sich daran!).
Zur Arbeit mit meinem Frauchen bin ich ebenfalls schon zweimal mitgegangen und habe Chef und Mitarbeiter im Nu verzaubert. Ich bleibe ganz artig liegen, wenn mein Frauchen am Compi schreibt und werkelt, begleite sie aber gerade so gern ins Chefbüro oder zum Kollegen im hinteren Büro.
Da wir oft mit Bussen fahren, habe ich ab nächstem Monat eine 1/2- Jahreskarte ganz für mich allein.
Betreff Familienanschluss im erweiterten Kreis kann ich mich auch überhaupt nicht beklagen: die zwei Tanten kamen mit Spielzeug und "Guteli" zum Antrittsbesuch vorbei und sind hell begeistert von meinem Wesen.
Die Cousine von meinem Frauchen ist auch schon zweimal mit ihrem Mann und 2 kleineren Kindern zu Besuch gekommen und jedes Mal sind wir dann auf einen guten Spaziergang ausgeflogen. Die Kinder Luca und Sina lieben mich heiss und zu ihnen darf ich auch in die Ferien, wenn meine 2 nach Mallorca in die Ferien düsen. Probleme sehe ich da keine, da besonders Luca sehr gerne (und überwacht "alleine") mit mir an der Leine durch geschützte ( verkehrs freie) Anlagen spaziert. Ich bin dann so, dass ich den kleinen Mann nicht stresse und ganz lieb ohne zu ziehen mit ihm die Gegend erkunde. Sina hat noch ein wenig Respekt vor mir, aber sie ist auch noch jünger und wird den Umgang mit mir schon auch noch lernen. Beide Kinder respektieren aber meine Ruhe- und Fresszeiten, was ich nicht anders von den beiden folgsamen Kindern erwartet hätte!!!!
Am Samstag und Sonntag auf meinem 1. Versäuberungsspaziergang durfte ich ganz allein mit meinem neuen Herrchen gehen. Das ist etwas strenger, den der läuft stramm durch die Gegend, aber er hat die ganze Sache im Griff.
Das Heimkommen war speziell, denn Frauchen lag noch im Bett (aber nicht mehr lange), den mit einem Satz war ich bei ihr und schmuste. Schade, dass ich nicht länger bleiben durfte.
Dafür bin ich am Sonntagabend mit meinem Herrchen zu Bett gegangen und mein Frauchen konnte rufen oder mit "Guteli" locken, wie sie wollte, ich lag im Bett und es war mir "sauwohl". Doch plötzlich kam sie und trug mich einfach von meinem super Nachtlager weg auf meine angestammte Decke am Boden. (GEMEIN)!!!!
So läuft hier einiges und mir macht`Spass ohne Ende. Ich werde mich zu einem späteren Zeitpunkt wieder melden.
Euer Winston (ehem. Enzo) mit Herrchen und Frauchen


Winston ( Enzo )

Erkennt Ihr ihn???
Enzo bekam bei seinen neuen Besitzern den edlen Namen "Winston"